The_Radiation_Piece_Audio-Ausschnitt.mp3


The Radiation Piece – Chronik einer Suche, 2016
Führung, 2-Kanal-Audio, 8’48”, Kunsthalle Bern

Uranyl Nitrate (UO2(NO3)2) ist ein Werk des amerikanischen Künstlers
Robert Barry; 1969 hat der Künstler ein radioaktives Element im obersten
Raum der Kunsthalle Bern deponiert. 2009 äusserte sich der Künstler in
einem Interview mit Mathieu Copeland über sein Werk und meinte:
«As far as I know, it‘s still there!» und: «Time is the essence of this piece».
Eine Führung in den obersten Raum der Kunsthalle, die Laterne, und ein
Audio-Stück, abgespielt im Vestibül der leeren Kunsthalle, rufen Robert Barry's
Werk in Erinnerung. Das 2-Kanal-Audio-Stück setzt sich aus Textfragmenten
zusammen, Zitate von Robert Barry selbst, und Texte, welche die Suche und
Nachforschungen über sein Werk nachzeichnen.






























































Beitrag für CARTE BLANCHE, in der Tageszeitung Südostschweiz
































































Das Schützenhaus von Otto Wagner, 2014
3'16", HD-Video-Projektion, Farbe, ohne Ton

Die Modelle entstanden durch den Versuch, das Schützenhaus von Otto Wagner (1908) in Wien,
schrittweise aus der Erinnerung zu rekonstruieren. Das Video verdeutlicht die Ungenauigkeit des
Gedächtnisses und die Schwierigkeit, sich an ein umfassendes Gesamtbild zu erinnern.



















































VAL D'INFERN, 2014
Basslautsprecher, Spanplatten 820 x 260 x 261 cm,
Espace Libre Biel/Bienne



Der Ausstellungsraum liegt am Fuss des Jura-Massivs in Biel. Die
Konstruktion aus Spanplatten mit der leicht überhängenden Längsseite
verengt den Raum und legt den Fokus auf die Bruchsteinmauer.
Der Ursprung der Audio-Ebene, welche vom Basslautsprecher widergegeben
wird, sind tieffrequente seismische Messdaten einer Felsrippe in Graubünden
(Val d‘Infern). Diese wurden, zwecks einer geologischen Untersuchung, als
Schwingungen von sprödem Gestein aufgezeichnet, ein Zustand, kurz vor einem
Felssturz. Diese Frequenzen wurden durch eine mehrfache Erhöhung und
Beschleunigung hörbar gemacht.



































Intervention in der Tageszeitung Südostschweiz vom Mittwoch, 6. August 2014













































Intervention in der Tageszeitung Südostschweiz vom Donnerstag, 2. Oktober 2014














































































AUX FOLIES, 2014
Neonsystem Halbkreis Dm 150 cm, Audio 1-Kanal, Projektion Text,
Barbetrieb, Lokal.int Biel/Bienne

Die Architektur des Ausstellungsraumes erinnert an die Bars
und Bistrots in Paris, besonders an AUX FOLIES. Der Neon-Halbkreis,
spiegelt sich in der Scheibe zu einem ganzen Kreis. Die Texte, in weisser
Schrift auf den Boden projiziert, beschreiben Momente des Wiedererkennens
von Filmschauplätzen, das Erinnern an Szenen, aber auch die alltäglichen
Geschehnisse mit kinematografischer Qualität. Die Audioebene, einzelne
Bassklänge, die sich in unregelmässigen Abständen wiederholen,
60er Jahre Rock‘n‘Roll, sind Fragmente der Musik eines Filmes.



























































Aufsicht, 2014
temporäre Installation von Mai bis Dezember 2014
Spionspiegelglas, Leuchtstoffröhren

Die schmale Gasse dient vielen Passanten als Schleichweg, um unbeobachtet von
der Poststrasse zur Oberen Gasse zu gelangen. Bei dem Verbindungsflur wurde das
Fensterglas mit Spionspiegelglas ersetzt. Der Raum, während des Tages hinter der
spiegelnden Fläche abgeschirmt, ist in der Nacht ausgeleuchtet.











































































Ich messe die Abstände zwischen den Mauern mit meinen Schritten, 2013
9'12", HD-Video-Projektion, Farbe, ohne Ton
Eine Kollaboration mit Julia Bodamer

Die Videoarbeit ist eine Montage von Sequenzen verschiedener leerer
Ausstellungsräume. Die Texte basieren auf Assoziationen, Gedanken
und Erinnerungen an subjektive Raumerfahrungen.





























































o.T., 2013
1'12", HD-Video-Projektion, Farbe, ohne Ton



























































Wiener Quelle, 2013
Betonplatte mit Dm 80 cm, gefundener Schiefer vor Ort, geleitetes Quellwasser

Der Brunnen liegt am Waldrand, an einem Felsvorsprung am Paloiser Steilhang in Zorten.
Anstoss für diese Arbeit war ein Brunnen in Wien, aus der Erinnerung nachgebaut.

































































Brief, 2011
Fotokopie A4

























































o.T., 2013
ehem. Bildhaueratelier, Giessbeton, 540 × 60 cm
eine Arbeit des Kollektiv Feld 65















































































Raum 6, 2012
315 x 560 x 452 cm, Spanplatten, weisse Dispersion



































































Mehr Raum bitte!, 2011
Architektur-Modell, Videokamera, zwei Dedo-Scheinwerfer, Beamer, Kojen, Raumbeleuchtung